Mittwoch, 23. September 2009
Erste Schritte
lieblingsholz, 18:21h
Aaalso.
Ich hab dann den Schluessel fuer mein Zimmer abgeholt und war dann noch zwei Naechte im Bed and Breakfast. So konnte ich Mittwochs in Ruhe putzen (Der Kerl, der da vorher 6 Jahre drin gewohnt hat, hat offensichtlich nie geputzt! War ziemlich eklig und ich war echt froh, als ich fertig war und mich getraut hab, alles anzufassen...!)und ein bissl Zeug ins Haus bringen, Donnerstags entspannt an die Uni fuer die beiden Einfuehrungs- und Orientierungstage, die fuer die Erasmus-Austauschstudenten angesetzt waren.
Ich hab schon auf dem Weg zur Uni -den ich nur grob beschrieben bekam- eine andere deutsche Studentin getroffen, so haben wir dann den Weg zu zweit gesucht und gefunden.

Erwartet hat uns ein wunderschoener Campus: Viel Gruenflaeche, tolles gruenes irisches Gras, schoene neue Anlagen, Baeume, Palmen, viele verschiedene architektonische Stile und tolles Sonnenwetter. Die zwei Orientation Tage waren zwar interessant, aber relativ langweilig fuer die Studenten, die sich schon davor ueber die Uni und ihren Ablauf informiert hatten. Trotzdem war es eine gute erste Gelegenheit, andere Auschtauschstudenten kennenzulernen, die also mit im selben Boot sitzen. Erstaunlich, wie viele deutsche, franzoesische und spanische Studenten es hier gibt. Auch die amerikanischen Studenten sind zahlenmaessig stark vertreten. Und wer dachte "Na, das sind aber viele Erasmusstudenten", der wurde montags eines Besseren belehrt. Immerhin hat die University of Limerick (UL) an die 13 000 Studenten. Dass die auch irgendwo untergebracht sein wollen, merkt man spaetestens, wenn man total verloren durch die vielen Gebaeude und die vielen Stockwerke irrt. Alle hier sind zwar hilfsbereit, nervenaufreibend ist es aber doch, schliesslich muss man staendig extra Zeit zum Suchen mit einplanen...

Aber gut. Zum Glueck gabs bei der Einfuehrung eine Campustour. Das war toll organisiert. Immer ein UL Student hatte ca. 6 Erasmusleute und konnte denen in Ruhe und flexibel den Campus erklaeren. Und es gab die erste maennliche Handynummer *lach* Zwar nur, falls wir verloren gehen und unseren Guide nicht mehr finden, aber immerhin...

Am Wochenende war dann einkaufen und einrichten angesagt. Ich zog also los und kehrte mit allerlei Haushaltssachen, Lebensmitteln, huebscher Bettwaesche und - ganz wichtig- einer neuen, sauberen Klobuerste (ja, man lernt, Prioritaeten zu setzen) zurueck. Mittlerweile sieht man dem Zimmer an, dass es bewohnt wird, es ist irgendwie lebendig und bunt. Und hell, dank des grossen Fensters. Ich vermisse zwar einen richtigen Rolladen, aber an diese Jalousie gewoehn ich mich hoffentlich. Nachdem ich jetzt rausbekommen habe, wie ich warmes Wasser haben kann, macht auch das Duschen Spass... ;)
Die Abende "zu Hause" sind echt nett: Meistens sind die anderen Mitbewohner da, man trifft sich im Wohnzimmer, plaudert und sieht fern. Oder trinkt Wein *kicher*
Jetzt ist die erste "richtige" Woche an der Uni fast rum und ich finds herrlich. Ein grosser Campus, bis auf die obligatorischen Schauer gutes Wetter (vor allem die letzten Tage: Kein Regen, den ganzen Tag Sonnenschein, blauer Himmel, warm... alle sitzen draussen und verbringen die Zeit auf dem Campus).
Ich hab zwar noch Schwierigkeiten, meinen Stundenplan fertigzustellen (wie daheim eben auch), aber ich hab ein paar wirklich interessante Kurse aufgetrieben, auf die ich mich freue. Ich bin auch schon fleissig am Buecher lesen - das ist hier intensiver als in Germersheim. Achja... Kennt jemand Sense and Sensibility? Muss mich da bis Montag durchkaempfen...
Ich hab hier schon ein paar wirklich sympathische Studenten kennengelernt. Viele aus Deutschland -und Bayern *g* - aber auch international bunt gemischt. Und so gross die Uni auch ist: Man trifft die Menschen immer wieder. Das haette ich nicht gedacht.
Gestern war Sign-Up Day fuer die Clubs ud Societies hier. Die sind toll organsiert und haben fuer jeden Geschmak etwas zu bieten: Sport, Kultur, Musik...
Ich bin nun Mitglied bei der International Society - die machen wohl Ausfluege in die Umgebung, das ist toll, um etwas vom Land zu sehen sowie Filmabende und Sprachtandems. Und natuerlich bei der Music Society - nicht so sehr, weil ich so arg auf Rockbands stehe sondern weil die einen Raum zum Ueben anbieten. Ich werd also ab naechster Woche die UL mit meiner Klarinette unsicher machen. Darauf freu ich mich schon.
Man sieht also: Mir wirds nicht langweilig! Und im Moment bin ich mehr als zufrieden mit meiner Entscheidung, hier her gegangen zu sein.
Morgen dann noch ein Mal Uni -inklusive einer Uebersetzungsuebung, juhu - und dann Wochenende :)
Ich hab dann den Schluessel fuer mein Zimmer abgeholt und war dann noch zwei Naechte im Bed and Breakfast. So konnte ich Mittwochs in Ruhe putzen (Der Kerl, der da vorher 6 Jahre drin gewohnt hat, hat offensichtlich nie geputzt! War ziemlich eklig und ich war echt froh, als ich fertig war und mich getraut hab, alles anzufassen...!)und ein bissl Zeug ins Haus bringen, Donnerstags entspannt an die Uni fuer die beiden Einfuehrungs- und Orientierungstage, die fuer die Erasmus-Austauschstudenten angesetzt waren.
Ich hab schon auf dem Weg zur Uni -den ich nur grob beschrieben bekam- eine andere deutsche Studentin getroffen, so haben wir dann den Weg zu zweit gesucht und gefunden.

Erwartet hat uns ein wunderschoener Campus: Viel Gruenflaeche, tolles gruenes irisches Gras, schoene neue Anlagen, Baeume, Palmen, viele verschiedene architektonische Stile und tolles Sonnenwetter. Die zwei Orientation Tage waren zwar interessant, aber relativ langweilig fuer die Studenten, die sich schon davor ueber die Uni und ihren Ablauf informiert hatten. Trotzdem war es eine gute erste Gelegenheit, andere Auschtauschstudenten kennenzulernen, die also mit im selben Boot sitzen. Erstaunlich, wie viele deutsche, franzoesische und spanische Studenten es hier gibt. Auch die amerikanischen Studenten sind zahlenmaessig stark vertreten. Und wer dachte "Na, das sind aber viele Erasmusstudenten", der wurde montags eines Besseren belehrt. Immerhin hat die University of Limerick (UL) an die 13 000 Studenten. Dass die auch irgendwo untergebracht sein wollen, merkt man spaetestens, wenn man total verloren durch die vielen Gebaeude und die vielen Stockwerke irrt. Alle hier sind zwar hilfsbereit, nervenaufreibend ist es aber doch, schliesslich muss man staendig extra Zeit zum Suchen mit einplanen...

Aber gut. Zum Glueck gabs bei der Einfuehrung eine Campustour. Das war toll organisiert. Immer ein UL Student hatte ca. 6 Erasmusleute und konnte denen in Ruhe und flexibel den Campus erklaeren. Und es gab die erste maennliche Handynummer *lach* Zwar nur, falls wir verloren gehen und unseren Guide nicht mehr finden, aber immerhin...

Am Wochenende war dann einkaufen und einrichten angesagt. Ich zog also los und kehrte mit allerlei Haushaltssachen, Lebensmitteln, huebscher Bettwaesche und - ganz wichtig- einer neuen, sauberen Klobuerste (ja, man lernt, Prioritaeten zu setzen) zurueck. Mittlerweile sieht man dem Zimmer an, dass es bewohnt wird, es ist irgendwie lebendig und bunt. Und hell, dank des grossen Fensters. Ich vermisse zwar einen richtigen Rolladen, aber an diese Jalousie gewoehn ich mich hoffentlich. Nachdem ich jetzt rausbekommen habe, wie ich warmes Wasser haben kann, macht auch das Duschen Spass... ;)
Die Abende "zu Hause" sind echt nett: Meistens sind die anderen Mitbewohner da, man trifft sich im Wohnzimmer, plaudert und sieht fern. Oder trinkt Wein *kicher*
Jetzt ist die erste "richtige" Woche an der Uni fast rum und ich finds herrlich. Ein grosser Campus, bis auf die obligatorischen Schauer gutes Wetter (vor allem die letzten Tage: Kein Regen, den ganzen Tag Sonnenschein, blauer Himmel, warm... alle sitzen draussen und verbringen die Zeit auf dem Campus).
Ich hab zwar noch Schwierigkeiten, meinen Stundenplan fertigzustellen (wie daheim eben auch), aber ich hab ein paar wirklich interessante Kurse aufgetrieben, auf die ich mich freue. Ich bin auch schon fleissig am Buecher lesen - das ist hier intensiver als in Germersheim. Achja... Kennt jemand Sense and Sensibility? Muss mich da bis Montag durchkaempfen...
Ich hab hier schon ein paar wirklich sympathische Studenten kennengelernt. Viele aus Deutschland -und Bayern *g* - aber auch international bunt gemischt. Und so gross die Uni auch ist: Man trifft die Menschen immer wieder. Das haette ich nicht gedacht.
Gestern war Sign-Up Day fuer die Clubs ud Societies hier. Die sind toll organsiert und haben fuer jeden Geschmak etwas zu bieten: Sport, Kultur, Musik...
Ich bin nun Mitglied bei der International Society - die machen wohl Ausfluege in die Umgebung, das ist toll, um etwas vom Land zu sehen sowie Filmabende und Sprachtandems. Und natuerlich bei der Music Society - nicht so sehr, weil ich so arg auf Rockbands stehe sondern weil die einen Raum zum Ueben anbieten. Ich werd also ab naechster Woche die UL mit meiner Klarinette unsicher machen. Darauf freu ich mich schon.
Man sieht also: Mir wirds nicht langweilig! Und im Moment bin ich mehr als zufrieden mit meiner Entscheidung, hier her gegangen zu sein.
Morgen dann noch ein Mal Uni -inklusive einer Uebersetzungsuebung, juhu - und dann Wochenende :)
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